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Herzlich Willkommen bei der Hafen Apotheke!
Geschichte


Geschichte

Die Hafen-Apotheke in Gröpelingen wurde am 11.Dez.1907 eröffnet. Der Apotheker Heinrich Busch hatte das Haus von seinem Bruder als Architekten erbauen lassen, um dort die, damals einzige, Apotheke im Umkreis,zu betreiben - zugleich wohnte er auch mit seiner Frau in dem Haus . Es handelt sich um ein stattliches Haus - zur Straße hin drei Stockwerke hoch,im hinteren Teil ebenerdig mit einem Flachdach , aber ganz unterkellert . Die Straße - heute die Gröpelinger Heerstraße - hieß damals noch Gröpelinger Chaussee und der Telefonanschluß - oder besser : der " Fernsprech-Anschluß ", wie es damals hieß - hatte die Rufnummer : " Roland 5000 " ! Anfang der 40-iger Jahre hatte der Apotheker Heinrich Busch das nötige Alter erreicht, um sich zur Ruhe zu setzen ; da er selbst keine Kinder hatte , übergab er die Apotheke an seinen Neffen, den Sohn des Architekten, da dieser praktischerweise inzwischen sein Pharmazie-Studiumabgeschlossen hatte.Auch dieser Inhaber, der Apotheker Dr. Johann Hermann Busch, wohnte mit seiner Familie in dem Apothekenhaus. Er hatte zwei Söhne, von denen sich allerdings keiner zur Pharmazie hingezogen fühlte. Da also kein Nachfolger aus der Familie da war, verkaufte Dr. Busch - inzwischen 70-jährig - die Apotheke 1981 an mich.


Die Hafen Apotheke im Jahre 1920

Auch w i r, meine Familie und ich, führen in gewisser Weise die Tradition fort, indem auch wir in dem Haus wohnen, allerdings nicht, wie meine beiden Vorgänger, in den oberen Etagen,sondern nach einem Umbau im Parterre im hinteren Teil des Hauses. Die Apothekenräume umfassten früher ca. 450 qm , was mir doch ein wenig viel erschien. Also wurde aus der ehemaligen Materialkammer, dem Labor, dem Notdienstzimmer und der Warenannahme eine sehr geräumige Wohnung für uns- und trotzdem blieb noch reichlich Raum, die (lt.Apoth.Betr.Ordnung) vorgeschriebenen 125 qm für die Apothekenräume zu erfüllen - es sind sogar erheblich mehr qm. Allerdings erforderte das auch einen Umbau der Apothekenräume. Als mein Vorhaben den alteingesessenen Gröpelingern bekannt wurde, entstand eine gewisse Unruhe, weil befürchtet wurde, dass diese so herrlich ausgestattete Apotheke nun völlig modernisiert würde. Der damalige Pastor der hiesigen Gemeinde, Pastor Rethfeld, kam eiligst mit seiner Kamera,um vor dem - vermeintlich t o t a l e n, Umbau die alte Einrichtung noch im Bild festzuhalten. So habe ich aus dieser Zeit wunderschöne, gekonnt- fotografierte Schwarz-Weiß Bilder der Inneneinrichtung. Die ganze Aufregung legte sich schnell, als der Umbau fertig war und "man" feststellen konnte, dass zu fast 100% die alte Einrichtung noch da war, z.T. nur an anderen Stellen platziert, um Platz für die hauptsächliche Veränderung zu bekommen - nämlich die Einrichtung eines sog. General-Alphabetes.


Gründer der Hafenapotheke:
Dr. Heinrich Busch

Dieses Generalalphabet war 1981 gerade "in Mode" gekommen und löste die bis dahin übliche Form des Warenlagers ab, indem alle Arzneimittel nach dem Alphabet geordnet in Schubladenschränken gelagert wurden und nicht mehr getrennt nach Darreichungsformen oder bestimmten Herstellerfirmen - früher : Tabletten für sich / Säfte / Salben usw. - heute alles zusammen, eben nur in alphabetischer Reihenfolge. Natürlich hatte ich die dafür benötigten Schränke in dem gleichen Mahagoni-Holz anfertigen lassen, aus dem die übrige, bereits vorhandene Einrichtung bestand - einschließlich der Metall-Intarsien. So blieb auch nach dem Umbau bzw. der Modernisierung der eigentliche Charakter der alten Hafen-Apotheke erhalten. Die Gröpelinger fanden es toll, und für mich war der Erhalt des Bildes selbstverständlich, da die Art und der vorhandene Stil meiner Berufsauffassung und auch meinem Geschmack entsprachen ! Aus den Schaufenstern zur Heerstraße hin verschwanden zudem noch die alten Rückwände, die früher die Einsicht in die Tätigkeit des Apothekers weitgehend verhindern sollten, alles war gewissermaßen geheimnisvoll, geradezu "alchimistisch" - heute ist das - wie vieles andere auch - offener, im weitesten Sinne.

Im Laufe der nun bereits über 25 Jahre, in denen i c h in der Hafen-Apotheke bin , habe ich weitere Veränderungen vorgenommen, die allerdings sehr behutsam und nur in d e m Rahmen, den die "Zeitläufe" nun mal von einem fordern; so arbeite ich heutzutage mit einer hochmodernen EDV-Anlage - für Einkauf, Verwaltung des Warenlagers und auch zur besseren Beratung des Patientenstammes, denn ohne diese Hilfsmittel ist es heute kaum noch möglich, einerseits den immer höher werdenden Ansprüchen ( z.B. durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse ) gerecht zu werden, und andererseits außerdem auf neue, gesetzliche Vorgaben zu reagieren - und gerade d i e prasseln in jüngster Zeit quasi im Monats-Takt auf die Apothekerschaft ein; Erneuerung ist, ganz objektiv betrachtet, erstmal vom Sinn her gut und nötig, denn wer "immer nur in die Fußstapfen eines anderen tritt, kann und wird ihn nie überholen" ! Allerdings wurde die Apothekerschaft, speziell in jüngster Zeit, selbst fast zu "Überholten" - ewig-Gestrige und lamentierende Kollegen werden die Angriffe aus allen Lagen deshalb auch kaum überleben - es ist zwar nicht alles Neue gut, nur w e i l es neu ist, aber es stehen uns doch eine Menge Möglichkeiten heute m e h r zur Verfügung - als erlaubte, zuweilen gar gewünschte, Mittel - da tut jeder gut daran, diese auch zu ergreifen und zu nutzen, allerdings mit Augenmaß und individuell angepaßt - "Marketing", "Kooperation", "Internet-Coaching" sind nur einige Begriffe aus diesen Möglichkeiten - Instrumente zum Überleben eines ganzen Berufsstandes.

Jedoch habe ich bei all' dem nie die Tradition aus den Augen verloren - sowohl die des Apothekerstandes generell , als auch die Tradition, die die Hafen-Apotheke im Stadtteil hat. So zeige ich immer wieder gerne von Zeit zu Zeit in kleinen Ausstellungen im Schaufenster oder in der Apotheke direkt, alte Gerätschaften und Gefäße, die ich alle aufgehoben habe - z.B. die alten Pillenbretter, das herrliche Wasserbad aus Kupfer und Messing und vieles mehr. Ein besonderer Blickfang ist ein Rahmen, in dem ich die alten Arznei-Etiketten zusammengestellt habe - wunderschöne , geradezu kunstvoll gestaltete Jugendstil "Werke", auf denen nicht nur bildliche Schnörkel zu sehen sind , sondern auch in geschnörkelten Worten die Namen der Arzneien und deren Anwendung zu lesen sind. Als weiterer " Zeitzeuge " existiert noch eine alte Kladde, in der mein Vorgänger über die Jahrzehnte Zettelchen mit Wünschen der Kunden und kleinen Botschaften gesammelt hat - ein wahres Stück Zeitgeist, denn heutzutage sind die Menschen in vielen Dingen offener als früher ; Erstens wurden früher öfters z.B. die Kinder geschickt, um etwas aus der Apotheke abzuholen - Mutter oder Vater hatten selber oft weniger Zeit wegen der vielen Arbeit - und so wurde eben aufgeschrieben, was man haben wollte, entweder, weil das Kind es nicht behalten konnte oder weil man u.U. oft auch nicht aussprechen wollte , für welches Weh-Weh'chen man gerade Abhilfe brauchte . Auf diesen Zetteln steht dann sogar oft ein Teil der Familiengeschichte dabei, herrlich umständlich ausgedrückt und vielmals sogar noch in Sütterlin-Schrift und mit Copierstift geschrieben - Wünsche wie z.B. : " Meine Tochter hat sich durch Spielen auf der Nachbarschaft Läuse zugezogen , bitte geben sie ein Mittel, aber packen sie es gut ein " usw. . . . oder es wurde um Rat zu gesundheitlichen, aber auch zu familiären, Problemen gebeten - im tief verwurzelten Vertrauen darauf, dass der Apotheker bestimmt Abhilfe schaffen kann - und vor allem, dass er darüber dann schweigt ! In gewisser Weise hat sich das bis heute erhalten - es findet seinen Ausdruck in dem oft und gerne benutzten Satz " Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker " - eine immer noch gerne wahrgenommene Dienstleistung, die's gratis ( !!! ) beim Apotheker gibt - dieser jedoch gerät zunehmend in die "Bredouille", zum einen,weil durch die aufgebürdeten Verwaltungsaufgaben kaum Zeit bleibt, sich in angemessener, und damit würdiger Weise um den vor einem stehenden Menschen zu kümmern und zum anderen, weil es immer mehr schamlos ausgenutzt wird - Der Apotheker ist zugleich auch Kaufmann, daran ändert auch die Ethik des Heilberuflers nichts - dieser Apotheker ist meines Wissens der einzige Dienstleister, der dieses ohne Entgeld tut . . . in m e i n e n Augen eine Tradition, die gebrochen werden muss - und auch k a n n, ohne dass es ein Angriff auf die Ethik wäre !

Am Ende dieses Jahres 2007 hat die Hafen-Apotheke 100 Jahre überstanden, überlebt . . . nie hat es in den vergangenen Jahrzehnten, Jahrhunderten, seit es Apotheken gibt, derartig viele, derartig einschneidende Veränderungen und Angriffe auf unseren Berufsstand gegeben wie in den, jetzt 26 Jahren, in denen i c h als selbstständige Apothekerin die Hafen-Apotheke leite - und von diesen 26 Jahren waren die letzten 5 Jahre noch einmal mehr besonders heftigen Angriffen auf unseren Berufsstand ausgesetzt - mein Beruf ist mein Leben . . . und siehe da, wir leben noch - ein wenig Stolz darauf sei mir angesichts der im Gesundheitswesen herrschenden Situation gestattet, denn er wird mir helfen und mich motivieren, auch weiterhin die Verantwortung für einmal Angefangenes, für Haus, Familie und Mitarbeiter - für die Menschen, die mir vertrauen und meine Kunden sind, diese Verantwortung zu tragen und dabei nicht als Last zu empfinden - . . . mit aller Kraft will ich noch über das 100-jährige Bestehen der Apotheke hinaus dieses Stück Tradition - auch für den Stadtteil - zu erhalten versuchen - es wird nicht leicht angesichts der heftigen Angriffe und geplanten weiteren Eingriffe aus dem politischen Lager und von wirtschaftlicher Seite her - . . . das allein ist schon eine heftige Herausforderung, der ich mich stellen will - auch, bzw. erst recht, dem in jüngster Zeit akuten und speziell auf den Stadtteil, vor allem drohend auf die Existenz der Hafen-Apotheke gerichteten Angriff zum Trotze.

Inhaberin der HAFEN-APOTHEKE zu BREMEN Antje Eicker





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Hafen-Apotheke
Gröpelinger Heerstr. 202
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Telefax: (0421) 61 68 154

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